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Müll richtig trennen: Restmüll oder schwarze Tonne

auf May 20, 2020

Laut einer Umfrage aus dem Jahre 2017 trennen 74% der Deutschen zuhause und unterwegs ihren Müll.

Aber haben Sie sich schon einmal gefragt, was eigentlich alles in die verschieden-farbigen Mülltonnen hinein muss bzw. überhaupt hinein darf?

Wenn ja, dann sind Sie mit dieser Frage sicherlich nicht alleine. Immerhin sieht man manchmal Sachen in den Tonnen liegen, die wohl eher nichts dort verloren haben.

In diesem Artikel möchten wir Ihnen einen detaillierten Überblick über die richtige Handhabung des Restmülls geben.  


Effektive Mülltrennung beginnt zu Hause

Bevor wir uns um mit der richtigen Entsorgung des Restmülls befassen sollte jedem klar sein, dass die effektivste Mülltrennung bereits im eigenen Haushalt geschieht.

 

Recycling ist nicht bloss ein moderner Begriff, der unser soziales Gewissen beruhigt.

Es ist eines der wichtigsten Instrumente unsere Umwelt zu schützen und möglichst viel Abfallmaterial wieder verwendbar zu machen.

 

Um hochwertiges Recyclingmaterial zur Verfügung zu haben, ist es allerdings enorm wichtig dass die verschiedenen Materialien bereits im ersten Schritt korrekt getrennt werden.

 

Beispielsweise ist es schwierig aus Kunststoffmaterialien die durch Essensreste oder Windeln verschmutzt sind hochwertige Rezyklate herzustellen.

 

Ebenso kann durchfeuchtetes Altpapier nicht mehr gut verwendet werden.

 

Das alles passiert beispielsweise wenn alle unterschiedlichen Materialien in den Hausmüll geworfen und später im Müllwagen zusammengepresst werden.  

 

Daher ist es wichtig, schon im eigenen Heim mit der richtigen Mülltrennung zu beginnen. 

Was ist eigentlich alles Restmüll?    

In die schwarze Tonne gehört der sogenannte Haus- oder Restmüll – das sind alle Abfälle, die nicht getrennt gesammelt werden können und nicht wiederverwertet werden können.

Nicht dazu gehören Elektrogeräte, Batterien, Bauschutt, Schadstoffe oder Abfälle mit gefährlichen Inhaltsstoffen. 

 

In der Regel ist die Restmüllentsorgung kostenpflichtig, die Höhe der Abgabe richtet sich dabei nach dem bereitgestellten Restmüllbehältervolumen pro Einwohner.

 

In einer Studie von 2019 zeigte sich, dass die Gebühren für die Müllabfuhr in Flensburg am niedrigsten sind. Leverkusen ist, was die Müllentsorgung betrifft, hingegen die teuerste Stadt Deutschlands.

Da mittlerweile eine Vielzahl von Wertstoffen in Deutschland getrennt gesammelt und entweder als Sekundärrohstoff oder sogar für denselben Zweck wiederverwertet werden kann, sollte bei richtiger Mülltrennung eigentlich kaum noch Restmüll anfallen. 

 

Gerade weil die Abfälle, die in die Restmülltonne gehören, nicht mehr verwendet werden können ist es besonders wichtig, hier keine Stoffe zu entsorgen, die anderweitig noch verwertet werden können. 

 

Um Klarheit zu schaffen haben wir eine Liste zusammengestellt, die Auskunft darüber gibt, welche Stoffe wirklich in den Restmüll gehören, und welche nicht.

 

Welche Abfälle gehören in die Schwarze Tonne?

Die schwarze Mülltonne ist für Haus- oder Restmüll gedacht. Darunter fallen alle Abfälle, die sich nicht recyceln oder zu anderen Zwecken wiederverwerten lassen.

 

  • · Glühlampen und Halogenlampen
  • · Staubsaugerbeutel
  • · Kalte Brikettasche, Stein- und Braunkohleasche
  • · Porzellan- und Keramikscherben, Blumentöpfe
  • · Spiegel- und Glasscherben
  • · Zigarettenkippen
  • · Lumpen und alte, kaputte oder stark verschmutzte Textilien, Putzschwämme und Leder
  • · Katzen- oder Kleintierstreu
  • · Abgekühltes Öl und Frittierfett
  • · Hygieneartikel wie Windeln, Watte, Damenbinden, Verbände und Pflaster
  • · Altmedikamente
  • · Büroartikel wie Aktenordner, behandelte Papiere und Stifte
  • · Heimwerkerartikel wie eingetrocknete Farben, Pinsel, Schleifpapier, Tapeten, Kabelreste, Schläuche, Teppich- und vorbehandelte Holzreste, Draht
  • · Ton- und Datenträger
  • · Essensreste wie Fleisch, Fisch und Wurst sowie Kaugummis
  • · Asche und Kehricht
  • · Gummiabfälle
  • · Wachsreste von Kerzen, Boden- oder Haarwachs
  • · Einweg-Feuerzeuge

 

Welche Abfälle gehören nicht in die schwarze Tonne?

  • · Recycelbare Abfälle wie Kunststoffe, Tetrapaks, Styroporverpackungen oder Metalle
  • · Grünabfälle
  • · Sauberes Papier, Pappe und Kartonagen
  • · Schadstoffe wie Batterien, Energiesparlampen, Löse- und Reinigungsmittel, flüssige Farben, Lacke, Altöle, Holz- und Pflanzenschutzmittel
  • · Elektrokleinteile wie Rasierer, Toaster, Bügeleisen oder Radios
  • · Scherben von Waschbecken oder Toilettenschüsseln

 

 

Worauf muss ich bei der Restmüllentsorgung achten?

Neben der korrekten Mülltrennung ist es wichtig, den Restmüll nicht in die Tonne oder den Container zu pressen, da er dann unter Umständen nicht mehr ordnungsgemäß geleert werden kann.

 

Außerdem dürfen die Abfallbehälter nur so weit gefüllt werden, dass der Deckel sich noch gut verschließen lässt, ansonsten verweigern viele Entsorgungsbetriebe die Abholung. 

 

In einigen Kommunen gibt es die Möglichkeit, Beistellsäcke zu erwerben, die am Abholtag einfach zusammen mit der schwarzen Tonne an die Straße gestellt und regulär eingesammelt werden.

 

Was passiert mit dem Restmüll?

Ein Großteil des Restmülls wird heute in Müllverbrennungsanlagen verbrannt, da er keiner anderen Verwertung mehr zugeführt werden kann. 

 

Ein kleiner Teil wird in vorgelagerten Müllsortierungsanlagen als Wertstoff vor der Verbrennung aussortiert und stattdessen dem Recycling zugeführt. Der Rest wird biotechnisch behandelt.

 

Von besonderer Bedeutung ist Vorbehandlung der Abfälle in den Müllverbrennungsanlagen, denn Mülldeponien belasten die Umwelt erheblich. 

 

Seit 2005 ist es verboten Abfälle ohne Vorbehandlung zu deponieren.

 

So kommt es zum Beispiel vor, dass in den Abfällen enthaltene Schadstoffe und Chemikalien sich in der Deponie lösen und den Boden oder sogar bis ins Grundwasser gelangen können. 

 

Außerdem kann es passieren, dass gas- oder staubförmige Stoffe in die Atmosphäre gelangen und diese nachhaltig belasten. Deshalb werden Restmüllabfälle grundsätzlich vor der Verbrennung behandelt.

 

Nach der Verbrennung werden die zurückbleibenden Aschen und Schlacken sowie die Rückstände aus der biotechnischen Behandlung deponiert.

 

Restmüll als Energielieferant

Aktuell werden in Deutschland an die 26 Millionen Tonnen Müll pro Jahr verbrannt.

In einer 2019 im Auftrag des Naturschutzbund Deutschland (NABU) durchgeführten Studie wurde errechnet, dass durch konsequente Mülltrennung mindesten 5 Millionen Tonnen davon eingespart werden könnten.

Allerdings kann man der Müllverbrennung auch etwas positives abgewinnen. Denn es ist eine Möglichkeit aus dem vorhandenen Restmüll Energie zu gewinnen.

 

In der Verbrennungsanlage wird zunächst Wärme freigesetzt, welche wiederum verwendet wird um Wasserdampf zu erzeugen. 

 

Dieser Wasserdampf wird in weiter Folge genutzt um über einen Generator Strom zu erzeugen.
Überdies Hinaus, kann der Wasserdampf in das Fernwärmenetz eingespeist werden und somit zum Heizen verwendet werden.

Selbst Gase, die über ein Zusammenspiel von Mikroorganismen, Sauerstoff und Wärme auf einer Müllkippe entstehen, können gefördert und zum Heizen und zur Stromerzeugung genutzt werden.  

 

Mülltrennung leicht gemacht

Gerade in Einrichtungen, wo mehrere Menschen zusammenkommen ist eine richtige Mülltrennung besonders wichtig.

 

Zum einen wird viel Müll produziert und zum anderen nimmt es vielleicht nicht jeder ganz so ernst, als wenn es sich um seine eigenen 4 Wände handelt.

 

Hierbei ist es hilfreich Wertstoffsammler zur Verfügung zu haben, die leicht erkennbar machen welche Art von Müll hinein gehört. 


Das kann man zum Beispiel durch farbliche Codierung oder durch Piktogramme gut und leicht kenntlich machen.

 

Speziell angefertigte qualitativ hochwertige Wertstoffsammler für den Innenbereich eignen sich in etwa besonders gut für Büros, Schulen, oder öffentliche Einrichtungen.

 

Für die Küche oder kleine Büroräume reichen oft schon einfache, preiswerte Mülleimer.

 

Damit können Betriebe nicht nur das Mülltrennungsverhalten Ihrer Mitarbeiter oder Kunden fördern, sondern zeigen auch Ihre Verantwortung gegenüber der Umwelt.

 

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